Neue Sorten und mehr Liefermöglichkeiten


Nun ist der Matee - Auf Mate Tee spezialisierter Webshop aus Österreich schon fast 3 Monate lang in Betrieb. Und es war Zeit für den Ausbau der Produktpalette sowie für den Versand in Nachbarländer.

 

 


Es sind 10 neue Sorten bzw. Packungsgrößen dazugekommen:

Cruz de Malta 1000g
La Merced Barbacua 500g
La Merced de Monte 500g
La Merced Original de Campo 500g
Campeche 1000g
La Hoja 500g
Nobleza Gaucha Azul 500g
Playadito 1000g
Romance 500g
Union Suave 500g

Desweiteren werden nun auch folgende Nachbarländer beliefert:

Deutschland
Schweiz
Italien
Slowenien
Slowakei
Ungarn
Tschechische Republik
Liechtenstein

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Die Guarani und der Mate


Mate-Tee wird aus den kleingeschnittenen Blätter des Mate Strauches (lateinischer Name: Ilex paraguariensis) gewonnen. Die Bezeichnung „Mate“ leitet sich vom Quechua-Wort „mati“ (Trinkgefäß) ab, Yerba hingegen ist spanisch und bedeutet Kraut. Obwohl Yerba Kraut bedeutet zählt Mate nicht zu Kräutern, sondern wird der Gattung der Stechpalmen zugerechnet.

 

Das Volk der Guarani, welche erstmals Mate als Aufgussgetränk tranken, war (und ist teilweise noch immer) in den Gebieten der heutigen Staaten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay heimisch.

 

Die Sprache der Guarani hat sich vor allem in Paraguay etabliert, wo es auch zweite Amtssprache ist und geschätzte 80% der Bevölkerung Guarani sprechen können.

 

 

Sie waren auch unter den ersten indigenen Völker Südamerikas welche Kontakt zu den Kolonisten hatten. Die heutige Lage in Paraguay lässt sich auch geschichtlich begründen. So war vielen spanischen Gouverneuren in Paraguay die Vermischung von Ureinwohnern und Europäern ein großes Anliegen. Auch den Jesuiten war der Schutz der Ureinwohner ein Anliegen. Die für damalige Verhältnisse positive Beziehung von Indianern und Europäern machte de Mate Tee auch eines größeren Publikums zugänglich.

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Turron de Quaker - "Haferflockennougat"

Turron de Quaker

 

Turron de Quaker bedeutet auf deutsch soviel wie "Haferflockennougat". Wobei "Quaker" die Marke des Haferflockenherstellers ist. Turron de Quaker wird nicht gebacken, sonder viel mehr "gekühlt".

 

Zutaten:

·         36 Cracker

·         400 Gramm Haferflocken

·         200g Schokolade

·         250g Butter

·         1 Tasse Milch

·         1 Tasse Zucker

 

1.    

Lassen sie auf niedriger Stufe die Butter zergehen, und geben Sie die Schokolade in kleine Stückchen geschnitten dazu. Gut vermischen.

 

2.    

Geben Sie die Milch und den Zucker hinzu und vermischen Sie es, bis alle Zutaten gut vermischt sind.

 

3.   

Geben Sie die Haferflocken hinzu und vermischen es gut. Lassen Sie es auf niedriger Stufe bis es eine cremige und konsistente Masse ergibt. Geben Sie den Topf vom Herd weg.

 

4.   

Bereiten Sie nun eine Fläche von 2*3 Crackern vor. Geben Sie nun etwas Füllung auf die erste Reihe. Wiederholen Sie das Ganze, bis sie die Cracker aufgebraucht haben (6 Schichten mit der untersten).

 

5.   

Sobald sie mit allen Schichten fertig sind, nutzen Sie den Rest der cremeartigen Füllung und geben sie auf die Seiten und auf die Oberfläche. Verteilen Sie, bis alle Cracker schön bedeckt sind.

 

6.

Geben Sie den „Turron de Quaker“ nun in das Tiefkühlfach oder in den Kühlschrank. Nachdem er abgekühlt ist, ist er servierfertig. Er wird üblicherweise kalt gegessen (aus dem Tiefkühlfach bzw. dem Kühlschrank). 


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Mate Tee Teil 2

Bild zur Verfügung gestellt von www.lasmarias.com.ar
Bild zur Verfügung gestellt von www.lasmarias.com.ar

Im ersten Teil habe euch ich ein paar allgemeine Infos über Mate und Bombilla (Trinkhalm) und Calabaza (Becher) erzählt. Es wurde bereits angesprochen, dass das Trinken des Tees fast schon zelebriert wird. Darauf möchte ich heute näher eingehen. Es ist ja ein weit verbreitetes Vorurteil, dass Südamerikaner lebensfroher und geselliger sind als wir Europäer, was wahrscheinlich sogar stimmen mag. Meiner Meinung nach liegt es aber nicht daran, dass wir unfreundlicher sind. Vielmehr liegt es an den unterschiedlichen Kulturen. 

 

Als ich in Argentinien ankam, und die Gastfamilie Mate zubereitete, war dieser Unterschied bemerkbar. Jedes Familienmitglied trank aus derselben Calabaza mit demselben Bombilla. Es war ziemlich befremdlich, am gleichen Trinkhalm wie jeder andere zu nuckeln. Normalerweise ist der Gastgeber derjenige, der den Mate Tee zubereitet, nachfüllt, bei Bedarf Zucker hinzugibt und die erste, ziemlich bittere, Calabaza trinkt. In der Region, in der ich damals lebte, ging der Mate vom Servierer aus gesehen im Uhrzeigesinn die Runde. Wobei es wie schon erwähnt, am Servierer liegt, den Becher wieder aufzufüllen, die Person zu Fragen ob sie Zucker mag und dann der Reihenfolge entsprechend den Tee der jeweiligen Person zukommen zu lassen. Wenn man alleine, oder Zuhause mit der Familie trinkt, dann ist diese informelle Ordnung nicht so relevant als mit Freunden oder Gästen. Wird jedoch jemand in der Runde oder am Tisch ausgelassen, gilt dies als ziemlich unhöflich.

 

Aber es wird nicht nur Zuhause Mate getrunken. Auch die Lehrer in der Schule, während dem Autofahren, im Park oder auf der Baustelle ist er immer wieder zu sehen. Unter diesen Umständen ist dafür natürlich Kaffee und Tee weniger stark gefragt und seltener getrunken. 

 

Das nächste Mal werde ich euch eines meiner Lieblingsgerichte aus Argentinien vorstellen.

 

 

 

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Mate Tee, Teil 1

Mate Tee ist ein vielseitiger Tee. Die Grundnote ist meist erdig und rauchig. Doch manche schmecken auch eine süße und bittere Note heraus. Die meisten "Nicht-Südamerikaner" kennen Mate Tee wahrscheinlich gar nicht. Sie haben höchstens einmal vom Eistee der daraus gemacht wird, gehört. Der Eistee genießt aber auch nur in bestimmten Szenen hohe Bekanntheit. Dabei hat auch der (heiß getrunkene) Tee seine Vorzüge. Neben den im Vergleich zu anderen Teesorten relativ günstigen Preis, ist Mate koffeinhaltig und daher eine gute Alternative zu Kaffee. Zwar werden ihm auch gesundheitsfördernde Aspekte zugeschrieben, aber diese sind (zumindest noch) nicht wissenschaftlich belegt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Tee den Stoffwechsel anregt. 

 

Auch wenn ich jetzt viele positive Dinge über Mate Tee erzählen könnte, so war für mich ein anderer Grund ausschlaggebend. In der südamerikanischen Kultur, ganz besonders in Argentinien, Uruguay, Chile und Brasilien ist es nicht einfach nur ein Tee. Es ist vielmehr eine Art alltägliches gesellschaftliches Ritual. Zum Trinken verwendet man keine normale Tasse, sonderin eine "Calabaza" welche aus Kürbis, Holz oder Horn hergestellt sein kann. Da es auch keinen Teebeutel gibt, braucht man einen "Bombilla" also einen Trinkhalm aus Nickel oder Edelstahl,um nicht die ganzen Blätter in den Mund zu bekommen. Mittlerweile gibt es aber vor allem für den westlichen Markt auch Mate Tee in Beuteln. Da die Calabazas aber alle ein relativ geringes Volumen haben, sieht man meistens auch eine Thermoskanne am Tisch und bei Bedarf auch ein Gefäß mit Zucker.

 

Weiter geht's im Teil 2.

 

 

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